»Du wüßtest genau, daß ich es machen würde…«
Männer in Taschen, Männer in Mänteln
each time you, break my heart – Fluktuationen in Bindingwassern,
kaum Verschämung (vs. Unverschämtheit)
Fluch/Segen vor dem Ausputz, erhoffte Verläßlichkeiten -
ein Einseiten-High
Erwartung/Entwertung von Vollwerten
Überhaupt: Luxemburg! (und Benedikt der Sechzehnte)
in langweiligen Oppositionen, eine Hungerleistung,
ein Stühlerücken, das nach »take on me« klingt
Gipfelnde Unglaubwürdigkeit: Reifedeklarationen alkoholkranker Assistenzärzte (in der Psychiatrie!), egal wie gut sie im Job auch sein mögen (ich glaube ja, daß er wegen gewisser familiärer Verbindungen protegiert wird bis zum dorthinaus, oder möchtest du deine Sucht von jemandem behandelt wissen, der um 3 Nachts rotzbesoffen nur noch einen Kaffee bestellt mit dem Hinweis, er sei jetzt erwachsener und verantwortungsbewußter geworden und schließlich fange sein Dienst um 8 Uhr morgens an? Schwerter zu Pflugscharren, Böcke zu Gärtnern…)
durchschaubare Taxivorfahrten
von allen guten Geistern verlassene sind meistens ziemlich jung
Gier als Vorwand in rauchenden Vorbefristungen
freudiges Erstaunen abwechselnd mit Strecken des Entsetzens in umgekippten Wechselschuhen, Nichtigkeit sozialer Paradigmen fragwürdiger Thekenkräfte, die mutmaßlich dreckige Teller darbieten (ist dann doch nicht so passiert)
Überhaupt: die Mode angehender Jungakademiker, sich mit dem Besuch in bekannten Alkoholikeretablissments zu schmücken, um sich selbst noch so etwas wie Volksnähe und Bodenhaftung zu beweisen, Bodenhaftung! Das vermeintlich Uneinschlägige voll Raum. Und wir sind hier nicht im Wedding.
Hausaufgabe: zählen Sie, wie häufig sie ‘oh my god!’ bzw. »Oh mein Gott!« hören.