Bavaria zu Mainz (keine Studentenverbindung)

»Du wüßtest genau, daß ich es machen würde…«
Männer in Taschen, Männer in Mänteln

each time you, break my heart – Fluktuationen in Bindingwassern,
kaum Verschämung (vs. Unverschämtheit)

Fluch/Segen vor dem Ausputz, erhoffte Verläßlichkeiten –
ein Einseiten-High

Erwartung/Entwertung von Vollwerten

Überhaupt: Luxemburg! (und Benedikt der Sechzehnte)

in langweiligen Oppositionen, eine Hungerleistung,
ein Stühlerücken, das nach »take on me« klingt

Gipfelnde Unglaubwürdigkeit: Reifedeklarationen alkoholkranker Assistenzärzte (in der Psychiatrie!), egal wie gut sie im Job auch sein mögen (ich glaube ja, daß er wegen gewisser familiärer Verbindungen protegiert wird bis zum dorthinaus, oder möchtest du deine Sucht von jemandem behandelt wissen, der um 3 Nachts rotzbesoffen nur noch einen Kaffee bestellt mit dem Hinweis, er sei jetzt erwachsener und verantwortungsbewußter geworden und schließlich fange sein Dienst um 8 Uhr morgens an? Schwerter zu Pflugscharren, Böcke zu Gärtnern…)

durchschaubare Taxivorfahrten

von allen guten Geistern verlassene sind meistens ziemlich jung

Gier als Vorwand in rauchenden Vorbefristungen

freudiges Erstaunen abwechselnd mit Strecken des Entsetzens in umgekippten Wechselschuhen, Nichtigkeit sozialer Paradigmen fragwürdiger Thekenkräfte, die mutmaßlich dreckige Teller darbieten (ist dann doch nicht so passiert)

Überhaupt: die Mode angehender Jungakademiker, sich mit dem Besuch in bekannten Alkoholikeretablissments zu schmücken, um sich selbst noch so etwas wie Volksnähe und Bodenhaftung zu beweisen, Bodenhaftung! Das vermeintlich Uneinschlägige voll Raum. Und wir sind hier nicht im Wedding.

Hausaufgabe: zählen Sie, wie häufig sie ‚oh my god!‘ bzw. »Oh mein Gott!« hören.

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Herr, unser Herrscher

Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist! Zeig’ uns durch deine Passion, daß du, der wahre Gottessohn, zu aller Zeit, auch in der größten Niedrigkeit, verherrlicht worden bist.
[Und daß mir jetzt bitte keiner denke, daß ich religioes wäre. Dieses Stück ist trotz seines offensichtlichen Gottesbezuges natürlich vollkommen großartig.]


Martenstein, Moabit

Hochgelobt wird er ja, besonders von meinen geringgeschätzten Bloggerkollegen. Einige sehen in seiner Videokolummne sogar das Beste, was Deutschland in dieser Hinsicht derzeit zu bieten hat. Ich bin meist nicht begeistert, außerdem glaube ich, der nimmt irgendwas – irgendwas, was die Wahrnehmung beeinträchtigt, anders kann ich mir das hier nicht erklären.

  • Das Araberviertel in der Huttenstraße soll er mir mal zeigen, ich wohn da nämlich und hab bis auf eine Häufung arabischer Geschäfte und Lokale nie das Gefühl, in einem Araberviertel zu sein. Im Übrigen befinden sich in der Gotzkowskystraße viel mehr arabische Läden. Sisha-Paradise!
  • Vom Meilenwerk muß man bis zur nächsten Eckkneipe recht weit laufen. In die Übrigen umliegenden würde ich nicht gehen, da ist nämlich das Faßbier schal.
  • Man müßte zumindest diskutieren, ob es nicht eher Wedding ist, welches die Kriminalitätsstatistik des Bezirkes Mitte verhagelt.
  • Ich wollte nach Moabit.

Rheinhessisches Kulinaria-Kalauern mit Online-Nachrichtenmagazinen

Schad, daß es die Top-Level-Domain ‚.kaes‘ nicht gibt, denn immer wenn ich: ’spon.de‘ eingebe, dann möchte ich…
ablegen unter: Scheißwitz, versteht wieder keine Sau.


Grey’s Anatomy u.ä.

Mal hölzern-berechenbare, mal schnippische Dialoge supranormaler Omniszenz, wie sie auch bei Navy CIS vorkommen (»Sie stehen gar nicht auf mich. Sie stehen vielleicht auf mein Selbstbewußtsein und finden es sexy, wenn ich ein Herz in der Hand halte.« Abkanzlung zu Ende). Unendlich-unerträglich-amerikanisch. Noch besser das Spin-off ‚Private Practice‘: Eine 5-Ärzte-Praxis, die mit einer (männlichen) Sprechstundenhilfe auskommt (vermutlich wird der Rest der Arbeit von Heinzelmännchen erledigt) und in der die Doktores nüscht besseres zu tun haben, als Bumms-Verabredungen auszumachen.

Mies, und doch für den deutschen Durchschnittszuschauer ausreichend und leider immer noch allen deutschen Serienproduktion an Qualität in Stories und Photographie überlegen.


Das Körperkontakt-Herstellen der Zahnarzthelferin bei der Weisheitszahnextraktion, weil sie meint, man sei überängstlich.

Läßt einen über das eigene Körperkontakt-Herstellen nachdenken.