Izz

Izz, der: Musikrichtung, die besonders häufig am Sonntag auf dem Idsteiner Jazzfestival gespielt wird und mit modernem Jazz bis (höchstens) auf die Instrumentierung wenig zu tun hat (vgl. → Jazzpolizei). Der gemeine Izz ist eine Gemengelage aus unterschiedlichen, populärmusikalischen Richtungen mit Vierklängen. Im weiteren Sinn können dem Izz auch weichgespieltespülte Big-Band-Musik a la Glenn Miller, sowie Dixie- und New Orleans-Jazz zugeordnet werden, Stilrichtungen also, die sich bei den in Idstein zu Hauf anzutreffenden Studienräten mit Fusselbärten, schulterlangen Haaren und Halbglatzen (vgl. →Toskanafraktion, →Rotwein, →Thierse) großer Beliebtheit erfreuen.

Jazzpolizei, die:

(dieser Artikel beschäftigt sich mit der akademischen Zuhörerschaft von Jazzmusik. Zu der Combo gleichen Namens siehe Jazzpolizei)

Heterogene Gruppe akademisch gebildeter Menschen mit mehr oder weniger theoretischen Erfahrungen im musiktheoretischen Sektor, die bei Jazzkonzerten auffällig oft in der ersten Reihe vor der Bühne stehen. Vertreter der Jazzpolizei sind leicht an ihrer säuerlichen Miene, verschränkten Armen, Kopfschütteln und Tippfuß (der nicht im Takt geführt wird, sondern als Mißbilligungs- bzw. Ungeduldsgeste zu werten ist) zu erkennen. Als weiteres, sicheres Erkennungsmerkmal gilt der von einem Jazzpolizisten ausgesprochene Satz: »DAS-ist-kein-Jazz!!«

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